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Beleg des Monats 2020

Auf dieser Seite werden interessante Belege / Besonderheiten des Sammelgebietes AM Post vorgestellt. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, etwas aus seiner Sammlung vorzustellen. Es gibt keine Vorgaben. Der finanzielle Wert des Beleges ist von ganz untergeordneter Bedeutung. Zeigen Sie einfach, was Ihnen gefällt.
Bei Fragen / Wünschen nehmen sie bitte Kontakt per Mail oder Telefon mit dem Webmaster auf.
Januar 2020

Februar 2020

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April 2020

Besonderer Absender / Empfänger





 
Der gezeigte Beleg ist mit 2 Pfennig überfrankiert und ist am 05.02.46  mit dem Ortswerbestempel "KIEFERSFELDEN" entwertet worden. Neben dem sehr schön abgeschlagenen Stempel sind Empfänger und Absender von besonderer Bedeutung, warum dieser Beleg hier abgebildet wurde.
 
Der Empfänger Richard Franke in Murrhardt war ein bekannter Pelzhändler und Veredler (früher sagte man Rauchwarenhändler), sowie Verleger und Kunstsammler, dem 1973 das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. 1976 ist Franke verstorben.
Der Absender ist der ungarische Filmregisseur Geza von Radvabyi. Dieser drehte unter anderem "Mädchen in Uniform mit Romy Schneider, "Onkel Toms Hütte" und "Der Arzte von Stalingrad" mit O.E. Hasse.
Es muss nicht immer der teure Beleg sein, der von besonderem Interesse ist.

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März 2020

Einschreiben - Fernpostkarte




 
Die gezeigte Fernpostkarte ist mit 76 Pfennig als Einschreiben um 4 Pfennig überfrankiert. Sie ist sicherlich eine "gemachte" Karte aus Sammlerhand, aber trotzdem wird sie hier gezeigt, da der Postweg der Karte ein schönes Beispiel für die Gewissenhaftigkeit der Post zur damaligen Zeit ist. Die Karte wurde am 27.05.46 von Herrn Albert Müller in Flensburg als Einschreiben aufgegeben. Die Karte ist an Herrn Albert Müller (!) in Berlin C 63, postlagernd gerichtet.
Am 04.06.46 kam die Karte beim Postamt Berlin 25 (Alexanderplatz) an und wurde zum Postamt C 63 weitergeleitet. Dort ist sie am 05.06.46 gestempelt worden. Am 07.06. wurde festgestellt, dass der Adressat unbekannt verzogen war. Die Karte wurde daher wieder nach Flensburg geschickt, wo die Karte am 14.06.46 eintraf. Dort wurde die Adresse korrigiert und der Beleg ging auf den Weg Richtung Berlin-Schöneberg. Dort kam die Karte am 14.06.46 an. Die Frage, wer die neue Adresse notiert hat, bleibt unbeantwortet.



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Februar 2020

Eilboten-Fernbrief der 2. Gewichtsstufe




Eilboten - Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (21 bis 250 Gramm) aus der zweiten Portoperiode im Gebührenablösungsverfahren der Reichspost „Frei durch Ablösung Reich“. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Gebührenablösungsverfahren, eine Form der Barfreimachung nur für Behörden, nur noch in Bayern fortgeführt. Durch dieses Verfahren war das normale Briefporto sowie das Porto für Einschreiben abgedeckt und wurde von der jeweilgen Behörde monatlich in einem pauschalisierten Betrag an die Postkasse bezahlt. Alle anderen Zusatzleistungen mussten frankiert werden, wie hier die Eilbotengebühr portorichtig mit 8 Marken der Mi-Nr. 6z (80 Rpf).
entwertet mit Aufgabestempel
(13b) MÜNCHEN 27  c
25.3.46. - 10.



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Januar 2020

Portogerechte Eilboten - Ortspostkarte der 2. Portoperiode




Der Beleg ist mit den Marken 3z (2) und 6z (8) frankiert. Mt 90 Pfennig ist er für die 2. Portoperiode portogerecht. Die Postkarte wurde am 22.03.46 beim Postamt München 2 entwertet. Rückseitig zeigt der Beleg die vorgschriebenen Durchgangsstempel und den Ankunftsstempel. Der Beleg zeigt deutliche Gebrauchsspuren, was ihn aus Sicht des Bearbeiters nicht abwertet, sondern eher aufwertet.


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